#MUTKULTUR

Um die Zukunft unter Einfluss globaler Herausforderungen, agil und selbstorganisiert zu gestalten, ist MUT beweisen eine der Grundvoraussetzungen.

 

Schahinian (2018) schrieb, dass im aktuellen Wandel, KULTUR und ZUSAMMENARBEIT wichtiger sind als Technik. Seiner Aussage nach wird Potenzialentfaltung zu einer zukünftig zentralen Aufgabe. Was es dabei gemeinsam zu überwinden gilt, ist die natürliche Aversion von Mitarbeitenden gegen Veränderung. Mit "Mitarbeitenden" meinen wir tatsächlich alle innerhalb einer Organisation. Sollten Sie sich als Fach- und Führungskraft, oder innerhalb vom Top-Management jetzt nicht angesprochen fühlen, dann haben Sie vermutlich eine immense Aversion gegen Veränderung.

 

Maggioni (2018) brachte es noch deutlicher auf den Punkt, indem er ein bestimmtes Mindset im Unternehmen als essentiell bezeichnete. Sulzberg und Zaugg (2018) ergänzen diese Themen um die Selbstbestimmtheit der Mitarbeitenden im Arbeitsalltag. MUT wird zu "dem" Treibstoff, für alle bevorstehenden Veränderungen. Spätestens jetzt sollte Ihnen klar sein, dass diese Themen alle in einer Organisation betreffen und keinen dabei auslassen.

 

Wozu also die Mühe mit der Einführung einer MUTKULTUR? Wir sagen es Ihnen heute: Erstens, um eine tatsächliche und stabile Verhaltensveränderung bei der Mehrzahl der Mitarbeitenden - einschliesslich Fach- und Führungskräfte - zu erreichen. Zweitens, um einen nachhaltigen Mehrwert für alle Beteiligten zu schaffen.

 

"Das Geheimnis von Glück ist Freiheit. Und das Geheimnis von Freiheit ist MUT."

[Perikles]

 

Ein wunderbares Beispiel dafür, dass sich MUT auszahlt, ist Bodo Janssen. Als Betreiber von rund 70 Hotels und Ferienwohnanlagen sowie als Servicepartner für Investoren und Eigentümer von Ferienimmobilien bietet die mittelständische Unternehmensgruppe mit Sitz in Emden höchste Qualitätsstandards im Drei- bis Fünf-Sterne-Segment an 18 Standorten entlang der deutschen Küste sowie in Berlin und Emden in ausgewählten Toplagen. Mit friesischer Herzlichkeit und fortschrittlichen Ideen hat sich die Unternehmensgruppe mit rund 650 Mitarbeitenden seit der Gründung 1976 dynamisch entwickelt. Mit einer werteorientierten Unternehmensphilosophie steht der Mensch dabei im Mittelpunkt.

Mit seinem Buch "Die stille Revolution" - Führen mit Sinn und Menschlichkeit, beschreibt er seinen Entwicklungsweg hin zu selbstorganisierten Teams und zur teilweisen Abschaffung von Positionen im Unternehmen. Mit seinen Werten, Wertschöpfung durch Wertschätzung, Führung als Dienstleistung zu verstehen und nicht als ein Privileg, Potenzialentfaltung statt Ressourcenausnutzung, gewohnte Abläufe und Denkweisen hinterfragen, etc., wird rasch deutlich, dass dies nur möglich wird, wenn wir die persönliche Komfortzone verlassen und Risiken eingehen. Sein Mut auf dem "Upstalsboom Weg" lässt sich auch in Zahlen ausdrücken:

+ Steigerung der Zufriedenheit der über 600 Mitarbeitenden auf 80%

+ Senkung der durchschnittlichen Krankheitsquote von 8% auf 3%

+ Steigerung der Weiterempfehlungsrate seiner über 300.000 Gäste auf 98%

+ Verdoppelung der Unternehmensumsätze innerhalb von drei Jahren, bei überproportionaler Steigerung der Produktivität (von 2013 auf 2014) 40% mehr Ertrag

 

"Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."

[Franz Kafka]

 

Wie mutig sind wir also wirklich? Ist es nicht einfacher und wesentlich bequemer in seiner Komfortzone zu bleiben? Gehen Sie mal von sich selbst aus, was ist es, was Sie aus der individuellen Komfortzone herauskommen lässt? 

Die anfänglich beschriebene "natürliche Aversion des Menschen gegen Veränderung", findet somit den Ursprung in der individuellen Komfortzone, aus welcher wir nur sehr schwer zu bewegen sind. Noch drastischer dabei ist die Tatsache, dass Sie zunächst noch den Glauben (Denken) aktivieren müssen, bevor Sie irgendwie etwas in Bewegung setzen um die Komfortzone zu verlassen. Am leichtesten fällt es noch, wenn Sie mit ihrer intrinsischen Motivation in Berührung gekommen sind. 

Das Buch "Etwas mehr Hirn, bitte" vom Biologen Gerald Hüther, versteht sich als eine Einladung zur Wiederentdeckung der Freude am eigenen Denken und der Lust am gemeinsamen Gestalten. Er macht darin folgendes deutlich: Jedes lebende System kann das in ihm angelegte Potential am besten in einem koevolutiven Prozess mit anderen Lebensformen zur Entfaltung bringen. Oder einfacher: Gemeinsam kommen wir weiter als allein und finden zurück zu dem Lebendigen, das uns ausmacht. Zu neuer Kreativität, zum MUT zu sich selbst und zu persönlichen Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens.

 

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es schon eine Herausforderung ist, den Sinn und Zweck seiner Tätigkeiten innerhalb einer Organisation zu kennen, geschweige denn, den Sinn des Lebens an sich zu beantworten. 

 

Gerald Hüther hat für unseren Geschmack, der Potentialentfaltung die richtige und massgeschneiderte Bedeutung per Definition gewidmet, an welcher wir unsere Leistungen messen. "Potentiale zu entfalten heisst nichts weniger, als gemeinsam über sich hinauszuwachsen. Das heisst, wir sind nur innerhalb einer Gemeinschaft in der Lage, die in uns angelegten Potentiale zu entfalten. In einer Gemeinschaft, der wir uns zugehörig, geborgen und sicher fühlen."

 

Um also die Zukunft unter Einfluss globaler Herausforderungen und dem aktuellen Wandel, agil und selbstorganisiert zu gestalten, ist MUT beweisen genauso Grundvoraussetzung, wie jedem Mitarbeitenden den Freiraum zu geben, sich einzubringen. Wir haben die dafür notwendigen Freiräume - für uns GESTALTUNGSRÄUME - untersucht, analysiert und entsprechend gestaltet. Der daraus resultierende pragmatische Lösungsansatz nennt sich enhance+ und dient der nachhaltigen Wertsteigerung von Organisationen. 

  

Dabei steht der Mensch im Mittelpunkt, erfährt Wertschätzung, erkennt Sinn und Zweck seines Daseins innerhalb der Organisation und bringt sich agil in der kollektiven Gestaltung der Zukunft ein. Mit enhance+ und den damit involvierten Pulsgebern (Partnern), befähigen wir Menschen in Organisationen, Veränderungen zuzulassen, Chancen zu erkennen, wahrzunehmen und umzusetzen.

ZUKUNFTSWEISEND.

 

Im Bewusstsein der natürlichen Aversion von Menschen gegenüber Veränderung, gilt es uns gegenseitig mit MUT darin zu unterstützen, Veränderungen zuzulassen und uns gleichzeitig vertrauensvoll zu begegnen. Wir durften mehrfach dabei sein und erleben, was es bedeutet mutig die Komfortzonen zu verlassen. Dabei sind alle Beteiligten stets über sich hinausgewachsen. Wir lieben diese Art von Veränderung.

 

Wie MUTIG sind Sie?

 

 

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